Anfang des Sommers, als die Freiwassersaison vor der Tür stand, beschäftigte ich mich mit dem Training und den dazu gehörigen Sicherheitsrisiken.

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1. Was passiert bei Übermüdung oder Krampf?

Im schlimmsten Fall ist man auf sich allein gestellt, mitten auf einem See, 1-2 oder 3km in Armen und Beinen. Pustekuchen!

2. Wie sieht man mich?

Wenn jemand etwas sieht ist es meist nur eine planschende Badekappe. Klar, sollte man das Schwimmen in Fahrrinnen meiden, aber dennoch ist es wichtig auch selbst gesehen zu werden.

3. Wo lasse ich meine Wertsachen?

Wie in meinem Fall, kommt es des Öfteren vor das ich auf dem Weg zur Spätschicht, den Umweg zum See suche. Wer schaut dann dort auf meine Sachen? Rucksack und Helm kann ich mit anschließen, aber Schlüssel, Handy etc. möchte ich ungern am Ufer ablegen.


Ich fand nach ein wenig Recherche ein nahe zu geniales Gimmick! Eine Boje für Schwimmer :) Nach ein paar sehr netten Mails in gebrochenem Englisch schickte mir Libor Janek eine seiner  Bojen zum Testen zu.  Man kann sie in verschiedenen Größen ab ca. 38€ ordern. Ich wiege 76kg und das große Modell (large) für ca. 50€ trägt mein Gewicht mit Leichtigkeit. Die Boje ist aus stabilen gummiartigen Material und wird mittels Hüftgürtel am Körper gehalten. Sie fast in etwa 12 Liter, wodurch sogar Laufschuhe ihren Platz finden. Das medium Modell kommt mit 6Litern aus. Mit dem 360swim safty swimbag werden alle oben gestellten Fragen beantwortet.

Bei Krämpfen oder Übermüdung: Ruhe bewahren! Du bist sicher! Greif nach der Boje, sie hält dein Körpergewicht. Sie wird mit einem Gurt an der Hüfte fixiert. Klasse auch für kurze Pausen, einfach ranhängen und kurz durchatmen.

Man sieht Dich: Die Boje ist knallig orange. “Baywatch” war das erste was mir nach dem aufblasen durch den Kopf gegangen ist. Sie ist groß genug, die sollte niemand übersehen. Nicht einmal der Riesenkraken der irgendwo im tiefen Schwarz lauert. Zumindest verbeißt er sich in Zukunft zuerst in der Boje! ;)

 

Wertsachen? In der Boje ;) Denn sie ist zusätzlich wasserdichter Packsack für alle Wertsachen. Sogar Schuhe finden Platz. Auch kannst du deine GPS-Uhr darin verstauen. Sie zeichnet ohne Aussetzer dein Schwimmtraining genausten auf.

Zur einfachen Nutzung müsst ihr einfach die gewünschten Sachen verstauen (es passen sogar Schuhe hinein), die Öffnung einrollen und den Clip verschließen. Jetzt nur noch durch das Ventil aufblasen, zudrehen, fertig. zu guter Letzt kann man nach dem Schwimmen die nassen Sachen im Sack verstauen und braucht nicht extra eine Tüte oder nen Beutel.

Welche Erfahrungen habt ihr im Freiwasser? Bekommt man euch dort überhaupt hinein? 

Ich wünsche ein fröhliches, unbeschwertes und vor allem sicheres Schwimmen.