Es gibt Kopfhörer. Es gibt Sportkopfhörer. Und dann gibt es die Suunto Wing – die Dinger, die aussehen, als hätten die Entwickler nachts auf zu viel Red Bull , Star Wars geschaut. Und jetzt kommt die zweite Generation auf den Markt: Suunto Wing 2. Zeit, dass wir Flitzpiepen die Flügel mal ordentlich durchschütteln. Wer generell mehr zu den Knochenschallkopfhörern, der Technik und dem Funktionsprinzip lesen will, sollte sich unbedingt mal den Test zum Suunto Wing1 und den Vergleich zum Suunto Sonic ansehen… (und warum dieser sogar beim Berlin Marathon 2025 erlaubt ist, erfahrt ihr hier)



Weiterlesen: Suunto Wing 2 im Test – Flügel, Fakten und alles auf unseren Nacken
Erste Eindrücke – Fliegen ohne Abheben
Der Suunto Wing 1 war schon so ein bisschen wie der erste Fallschirmsprung: aufregend, praktisch, aber mit leichten Luftlöchern.




- Offenes Bone-Conduction-Design, damit man beim Joggen noch den Hund hört, der gleich ins Schienbein beißen will.
- LED-Leuchten, die dich aussehen lassen wie die mobile Version einer Einflugschneise.
- Gestensteuerung mit Kopfbewegungen – perfekt für alle, die schon immer beim Laufen wie ein Wackeldackel aussehen wollten.
Der Suunto Wing 2 legt noch eine “kleine” Schippe drauf – quasi Flügel 2.0, naja Flügel 1.9 …
Technische Unterschiede – oder: Wer länger hört, hat mehr vom Leben
Feature | Wing 1 (der Pionier) | Wing 2 (der Überflieger) |
---|---|---|
Laufzeit | 10h + 20h über Powerbank | 12h + 24h über Powerbank |
Schnellladen | 10 min → 3h | 5 min → 3h (Speedy Gonzales!) |
Gewicht | ca. 33g | ca. 35g (zwei Gummibärchen mehr) |
Mikrofon | Dual-Mics mit cVc | Dual-Mics mit smarter ENC-Technik |
Ladeanschluss | Proprietär über Ladecase | Endlich USB-C (Halleluja!) |
Neue Features | — | Voice Feedback & Beweglichkeitstest für den Nacken |
App-Anbindung | Suunto App | Suunto App |


Die echten Neuheiten beim Suunto Wing 2
1. USB-C statt Spezial-Anschluss
Beim Suunto Wing 1 brauchtest du noch den proprietären Ladeanschluss – nervig, wenn du das Kabel mal verlegt hast.
Suunto Wing 2 setzt endlich auf USB-C. Heißt: Dein Handyladekabel reicht völlig. Weniger Kabel, weniger Stress, mehr Platz für Proteinriegel.
2. Voice Feedback von der Suunto Watch
Suunto Wing 2 kann direkt mit deiner Suunto-Uhr sprechen. Statt aufs Display zu glotzen, bekommst du jetzt Ansagen ins Ohr: Tempo, Herzfrequenz, Pace.
Praktisch, wenn du beim Laufen keine Lust auf Kollisionen mit Laternenpfählen hast. Geht aber nur, wenn du auch eine SUUNTO am Handgelenk hast.
3. Nacken-Beweglichkeitstest
Suunto Wing 2 checkt, ob dein Genick noch so beweglich ist wie früher oder ob du schon die Halswirbelsäule eines Büroarbeiters hast.
Ein Feature, das vorher keiner vermisst hat – bis man merkt: „Aha, deswegen fühle ich mich beim Stretching wie ein Betonpfeiler.“ Nein Spass bei Seite, der Test funktioniert so ganz gut. Die Steuerung nach Anweisungen ist simpel struktuiert.
Was allerdings am Ende herauskommt, ist für mich eher ein Indiz, was du deinem guten Physio mal sagen könntest und er überprüfen oder Gegenwirken kann.
Ich selbst sehe für mich als Sportler noch nicht ganz den Mehrwert, außer das ich weiß, da musst du mehr Stretchen oder mit dem Schulterblick musst du dich nicht wundern, das die anderen Hupen!
Ich hab mal das Menue dazu gescreenshotet, damit man sich einen ungefähren eindruck verschaffen kann, was dort gemacht wird.













4. Verbesserte Mikrofontechnik (ENC)
ENC klingt nach Science-Fiction, heißt aber: Deine Stimme wird klarer gefiltert, Wind und Hintergrundlärm werden rausgedrückt.
Der Suunto Wing 1 war okay, aber Wing 2 klingt so, als würdest du im Studio telefonieren – auch wenn du eigentlich auf dem Fahrrad röchelst. Mittlerweile nutze ich ja den “kleinen Bruder” Suunto Sonic regelmäßig beim Sport, aber das Hörerlebnis auf dem Rennrad ist nicht wirklich pralle. Sobald ich schneller als ca. 22-24kmh bin, ist das Windgeräusch stärker als noch beim Suunto Wing 1 und genussvolles Hören ist anders. Hier gibts eine Glasklare Verbesserung.
5. Smarte LED-Lichtmodi
Ja, Suunto Wing 1 hatte schon LED-Leuchten. Aber Suunto Wing 2 hat hellere und flexiblere Modi. Statt „Blinken oder nicht blinken?“ kannst du jetzt echte Smart-Einstellungen wählen. Damit wirst du zum mobilen Leuchtturm – praktisch bei Nachtläufen oder wenn du einfach auffallen willst wie ein Weihnachtsbaum im August.
Praxis – Joggen, Radeln, Kopfnicken
Mit dem Suunto Wing 1 war man schon ganz gut ausgestattet. Aber Hand aufs Herz: USB-C statt Spezial-Anschluss ist so ein Lebensretter, dass ich fast ein Freudentränchen ins Ladecase geweint hätte.
Die zusätzliche Laufzeit beim Suunto Wing 2 (12 statt 10 Stunden) klingt nach wenig, aber hey – das sind zwei Stunden mehr Schlager-Playlist beim Marathon (ja, ich meine natürlich Ultra, also UTMB und so :D ). Wer da nicht motiviert ist, hat den Ernst des Lebens nicht verstanden.
Und die Mikrofonqualität? Beim Suunto Sonic war Telefonieren im Fahrtwind ungefähr so verständlich wie eine Durchsage im Berliner Hauptbahnhof. Der Suunto Wing 2 hat jetzt „ENC“ – das klingt nach Raumschiff, heißt aber: Man versteht dich auch noch, wenn du mit 30 km/h den Berg rauf keuchst.
Flitzpiepen-Fazit
- Suunto Wing 1: Solider Erstflug, mit allen Features, die man draußen so braucht. Aber beim Laden ein bisschen oldschool, Mikro gut, aber noch nicht Weltklasse.
- Suunto Sonic: Leicht, günstig, genügsam – keine LEDs, keine Powerbank, aber ordentlich Bassmodus und quick charge. Perfekt für flitzende Alltagsläufe und Rad-Kaffeetouren.
- Suunto Wing 2: Mehr Laufzeit, schnelleres Laden, bessere Mikrofone, USB-C (yeah!), und sogar Nacken-Assessments – für alle, die schon immer mal offiziell gesagt bekommen wollten, dass ihr Kopf schief hängt.
👉 Für uns Flitzpiepen ist klar: Der Suunto Wing 2 ist nicht einfach nur ein Update – das Ding ist der Sprung von Segelflieger zu Düsenjet, wenn man den Vergleich zum Suunto Sonic, nimmt. Im Vergleich zum Suunto Wing 1 würde ich sagen, stattlicher Umstieg auf eine motorgetriebene Maschine. Kein Riesensprung, aber Sound kann sich hören lassen. Gerade auf dem Rennrad ist für mich der Suunto Sonic aktuell keine Option mehr, ich fahre einfach auch bei “Bummelfahrten” schneller als die Übertragung schafft. Ich selbst steige jetzt auf den Suunto Wing2 um.
Solltet ihr noch keine Knochenschallkopfhörer besitzen aber gern mit Musik trainieren, dann ist der Suunto Wing super!
P.s. Für alle Berlin Marathon Läufer*innen , der Veranstalter hat dieses Jahr die Regeln geändert und ihr dürftet diese sogar offiziell tragen!


Fazit-Kasten: Soll ich upgraden?
✅ Ja, wenn du:
- länger Musik, Podcasts oder Schlager beim Sport hören willst
- dich über USB-C mehr freust als über ein Geburtstagsgeschenk
- beim Telefonieren auch im Fahrtwind klar verstanden werden willst
- du generell noch keinen Knochenschallkopfhörer hast, aber Musik/Podcast für dich beim Sport wichtig ist
❌ Nein, wenn du:
- schon mit Suunto Wing1 völlig happy bist
- keine Lust hast, dein Umfeld 12 Stunden Helene zuzumuten
Call-to-Action
👉 Sag uns wie machst du das? Läufst du selbst mit Musik oder bist du der Naturtyp?
Und wenn Musik, Podcast oder was auch immer, denn mit Knochenschallkopfhörern, “airpods” oder dicken Overears=?
Transparenzhinweis:
Wir haben den Suunto Wing 2 zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Das nimmt keinerlei Einfluss auf diesen Test, das Ergebnis oder irgendwelche Formulierungen.