ASICS Frontrunner jetzt bewerben oder lieber doch nicht?

Veröffentlich am: 6. Februar 2018

In der Kategorie: Allgemein

Verfasser(in): Chris

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Es gibt wenig Laufcommunitys die so polarisieren wie die ASICS Frontrunner!

Jedes Jahr sucht ASICS neue sog. “Frontrunner” zur Verstärkung seines Teams, das vor 7 Jahren mit einem ganz kleinen Kreis von einigen Talenten innerhalb Deutschlands startete. Dieses Jahr expandiert das weltgrößte Ambassador-Programm in 35 Länder mit mehr als 700 Frontrunnern.   – ein kurzes Wow ist erlaubt-

Jedes Jahr kommen parallel dazu aber auch immer wieder diverse Diskussionen über den Sinn und Unsinn dieser Kampagne auf. Denn neu ist das Konzept nicht, weder bei ASICS noch bei den anderen großen Sportartikelherstellern – allerdings zieht ASICS es mit Abstand am größten auf. Alle Marken haben ihre Ambassadore/ RunHappy Messengers / AR`s / UA`s und wie sie alle heissen.

Ich (Chris) bin jetzt im dritten Jahr in diesem Team und werde parallel mal meine Einblicke schildern, was cool ist und wie Ihr eure Chance erhöhen könnt. Eins steht fest: Soviele Bewerber wie in diesem Jahr gab es noch nie.

Wer oder was sind die Frontrunner ?

“Unser Team besteht aus unglaublich vielseitigen und unterschiedlichen Menschen und genau das lieben wir. Jung oder alt, Profi oder Anfänger, Trainer oder Schüler, Kreativer Kopf oder Zahlen Genie, Urban Runner oder Trail Runner, Fitness Läufer oder Ausdauerexperte. Jeder einzelne ist unglaublich stolz darauf ein Teil des ASICS FrontRunner Teams zu sein und es ist gerade die Kombination all dieser Eigenschaften, die die Community so einzigartig, stark und unschlagbar macht.
Im Jahr 2018 wird die ASICS FrontRunner Community in über 30 Ländern weltweit vertreten sein und mit mehr als 700 Sportlern ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Welt zu bewegen!” *

*Quelle: Asics.com/Frontrunner

Chris:

Das trifft es schon sehr gut, ich habe selten so einen Mix aus den unterschiedlichen Bereichen gesehen, der so gut harmoniert.

Ehrlich gesagt fühlte ich mich ein wenig fehl am Platz, wenn ich an mein erstes Teammeeting in Neuss, dem deutschen Hauptquartier von ASICS, zurück denke. Ich als Blogger und “Durchschnittssportler” zwischen den vielen Deutschen Meistern, Europameistern, Olympioniken, Instagramstars und teils einfach raketenschnellen Läufern.

Man kommt an, bekommt erstmal ein echt starkes Ausrüstungspaket in die Hand gedrückt und dann steht man da, mit den neusten Klamotten und einem Raum voll Sportlern die man via Instagram / Facebook oder Twitter zwar kennt, aber nie persönlich gesehen oder gesprochen hat.

Allerdings geht es, wenn man kommunikativ ist (was man auf jeden Fall sein sollte) doch recht fix mit Kontakten knüpfen. Man wird schnell und herzlich von den meisten ins Team aufgenommen.
Bei manchen braucht man aber dann auch mal einen Teamabend mit nem kühlen Bierchen um die Distanz zu brechen! Wie in jedem Team halt, ob bei uns Flitzpiepen, unseren Lauftreffs oder in jeder Bar ;) Wir sind alles Menschen und nicht jeder kann und will gleich mit jedem Best Buddy sein.

On Top gibts immer Fotoshooting, da macht man sogar aus mir einen einigermaßen fotogenen Typen !

Das reicht nicht? Viele Freistarts bei ASICS Events weltweit und seit letztem Jahr sogar eigene Trainingscamps exklusiv für uns Frontrunner legt ASICS auch noch drauf…

Was macht das besondere aus?

Als Erstes denkt man doch an die coolen Klamotten, oder? Gut ich hatte schon vorher das Glück immer ganz gut ausgestattet zu sein, da war das nicht mein primärer Antrieb, aber ich wollte wissen wie es in so einem großen Team aussieht.

Ich war mal mit 12 Jahren im Fussballverein, aber sonst war ich nie groß in irgendwelchen Teams. Wir Flitzpiepen kennen uns größtenteils Jahrzehnte und so groß sind wir ja auch nicht wirklich. Die Frontrunner Community ist allein in Deutschland mittlerweile knapp 100 Köpfig. Seit unserem ersten Internationalen Meeting im letzten Jahr, mit nochmal knapp 40 Teilnehmern aus 6 weiteren Ländern, weiss man erst was wirklich groß und international ist. Es war eine gute Möglichkeit das alte Schulenglisch wieder rauszukramen. Notfalls mit Händen und Füßen und in aller letzter Not einfach laufend ;-)

Das Besondere für mich ist mittlerweile die Community. Ich freue mich immer, wenn ein Teammeeting ansteht und aus ganz Deutschland die Frontrunner anreisen. Wie ein kleines Familientreffen (nur in groß).

Nächster positiver Nebeneffekt: Wenn irgendwo in Deutschland oder mittlerweile auf der ganzen Welt einen Wettkampf habt, trefft ihr mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Teamkollegen. Man startet also selten allein und hat so auch gleich für vor- oder nach dem Wettkampf wen zum austauschen, quatschen und verdienten Finisherdrink genießen.

Dank den Frontrunnern, darf ich seit fast 2 Jahren Donnerstags den ASICS Fit`n Fast Lauftreff coachen und so noch viele andere tolle Läufer/innen aus Berlin kennenlernen.

Fast vergessen zu erwähnen.
Als Sportler hat jeder so seine Idole oder andere Sportler die man bewundert oder sich durch sie motiviert fühlt.
Für mich als Triathlet ist seit Jahren Jan Frodeno schon echt ein kleines Idol. Seine sportliche Geschichte mit allen Höhen und Tiefen ist wirklich spannend und am besten ist, dass es der erste ASICS FrontRunner war. Ich durfte ihn jetzt bereits zwei mal beim Teammeeting persönlich treffen, Fotos machen, Schuhe von ihm signieren lassen und den einen oder anderen Satz wechseln.
Er nimmt sich für jeden Zeit macht Bilder und eine Menge Blödsinn, wenn die Flitzpiepe wieder die GoPro auspackt :)

Ihr seht, eins kommt zum nächsten und am Ende ist es wirklich ganz cool ein “ASICS FrontRunner” zu sein.

Also was spricht dagegen es einfach mal zu versuchen? Bis diesen Sonntag könnt ihr euch noch bewerben! Auch wenn es nicht auf Anhieb klappt, geht die Welt nicht unter, ich kam beim dritten Versuch ins Team.

Letzter Tipp:

Seid kreativ, fallt auf, stecht aus der Masse raus. Wenn ihr wie ich nicht an der Spitze des Feldes vorne ins Ziel kommt, müsst ihr auffallen. Macht besondere Fotos oder macht auf den Fotos besondere Sachen, womit ihr euch von den anderen abhebt. Zeigt ASICS das ihr fürs Laufen und für die Sache brennt. Nur so könnt ihr auch das Feuer in anderen entfachen (abgedroschener Spruch, ich weiss, aber passt immer wieder!!)

Bock drauf bekommen? Dann ran an die Tasten…

 

7 Kommentare zu ASICS Frontrunner jetzt bewerben oder lieber doch nicht?

  1. […] dass ich im Detail gar nicht weiß, was es bedeutet ein „asics Frontrunner“ zu sein (Flitzpiepe Chris gibt einen Einblick). Vielleicht ist das eine ganz spannende Erfahrung. Aber mir ist das irgendwie alles zu viel. Zu […]

  2. HarleRunner sagt:

    Hi Chris, danke für den kleinen Einblick was die Frontrunner für Dich ausmachen. Aber… sind das nicht zu viele, um sich wirklich als Team zu fühlen?

    • Chris sagt:

      Ich finde es ist wie in jedem Team, du hast immer welche mit denen man besser kann und welche mit denen nicht. Ich hab gerade nach dem ersten Treffen zuhause gesessen und überlegt ob es das ist was ich wollte(das oben beschriebene) dann sagte ich mir gib dem ganzen ein Jahr und dann entscheide weiter . Nach dem 2. Treffen -Traditionell der frankfurt Marathon – war ich voll drin und wollte nicht mehr raus! Klar sind es echt viele aber ich finde es toll überall “Teammitglieder” zu treffen und so irgendwie überall zuhause zu sein. Verstehe aber auch jeden der sagt: ist nix für mich. Gerade bei uns Bloggern ist das ja ein zweischneidiges Schwert. Danke für deinen Kommentar Thomas!

  3. runomatic sagt:

    Wie die Frontrunner sich auf Facebook präsentieren – das wirkt leider wenig authentisch. Eher vorgegeben. Das ist das, was mich am meisten daran stört. Jeder postet seine neuen Schuhe auf gleiche Art und Weise. Die Fotos der Läuferinnen und Läufer sehen auch alle fast gleich aus. Kurz: das ist mir zu unecht. Da müsste ich mich verbiegen.
    Eigentlich hatte ich auch vor, wie Thomas drüber zu bloggen, aber ich möchte niemanden zu nahe treten. Sind ja schon ein paar dabei, die ich gern leiden mag. Ne, Chris. ;)

    • Chris Chris sagt:

      Hi Martin,
      ich weiss schon was du meinst. Als insider kann ich dir sagen das es dazu keine Vorgaben gibt, allerdings was die Kreativität angeht,ähnelt sich da schon viel .
      Es darf jeder dafür werben wie er will – wird auch nicht gezwungen überhaupt zu werben. – Würde da bei mir auch nicht klappen, da ich das als Blogger je gewohnt bin mir nicht aufzwingen zu lassen.
      Momentan ist aber auch ein Umbruch in der Struktur und es wird sich sicher dieses Jahr auch nach aussen viel ändern.
      Ist ja jeder frei zu schreiben was er möchte. Mein New Balance Ambassador Artikel war ja auch viel Zündstoff. Ich fühl mich da selten angegriffen, weil ich ja trotzdem mein Ding mache wie ich will und dazu die Freiräume habe.
      Aber Kritik dazu bin ich immer offen, falls du bei mir ein anderes Gefühl hast.
      Den bewerbugnsartikel hab ich z.B. auch aus freien Stücken geschrieben, weil ich gerade Bock drauf hatte und fand ich kann auch mal was zurückgeben und anderen zeigen was intern ganz cool ist.

  4. Jenivice sagt:

    Danke an dieser Stelle für diesen tollen Blog. Schade das ich beim Event nicht dabei war…

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