Ein Flitzpiepenjahr neigt sich dem Ende zu oder ein Jahrsrückblick aus Läufersicht

Veröffentlich am: 29. Dezember 2016

In der Kategorie: Allgemein

Verfasser(in): Miri

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Ein Jahresrückblick gehört in jeden Dezember, finden wir zumindest. Der Alltag ist extrem schnelllebig. Zwischen Arbeit, Familienzeit, Einkauf und Haushalt werden Laufeinheiten gepresst.
“Einmal in der Woche will ich eine Einheit Stabi-Training absolvieren – jetzt ist schon wieder Sonntag. Nächste Woche klappt es bestimmt.” So wird aus Frühling Sommer – endlich kommt beim Laufen Sonne an die Haut und die warme Tights landet ganz hinten im Schrank. Nanu, die Blätter färben sich schon rot und gelb – der Sommer hat doch gerade erst begonnen? Und dann liegt in den Supermärkten der Lebkuchen aus. Ein Jahresrückblick ist wie auf die Pausetaste drücken.

Was ist in den letzten 12 Monaten passiert?

Wir haben über 30 verschiedene Wettkämpfe dieses Jahr in ganz Deutschland bestritten und über 40 Artikel veröffentlicht! Haben wieder tolle Sportler kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen, viele Hersteller und deren Neuheiten mal näher angeschaut.

Wir haben nicht nur neue Flitzpiepen in unseren eigenen Reihen aufgenommen, sondern auch 3 selbst produziert (Offseason ist ne gefährliche Sache):D
Jonah, Emilia und Leonie verstärken seit Sommer unsere Nachwuchsabteilung. #MiniPiepen


Der Club261-Lauftreff unserer Mädels (Miele und Chrissi) wächst stetig, sogar 2 neue Trainerin mit Jules und Miri aus unseren eigenen Reihen haben wir dafür in die Zentrale nach Österreich entsandt und ausgebildet.

Chris gibt zudem Trainerstunden am Ku`damm mit ASICS und RunnersPoint.


Wir haben diverse Premieren sowohl im Trailbereich, als auch im Triathlon bestritten. Den ersten Trail und die erste Mitteldistanz vergisst man nie.
Die Berge waren dieses Jahr irgendwie öfter Thema bei uns Flachlandberlinern. Ob Lamer Winkel, Zugspitz TrailTrainingslager oder auch der Triathlon im Schliersee, wir fuhren quer durch die Republik, um uns selbst zu knechten. :)

Selbst quälen… da fällt uns spontan das Thema Marathon ein: Ob im Knast, im Bergwerk Untertage oder nen fluffigen Lauf unter 3h in Frankfurt. Alles kann nichts muss …

Last but not Least… Wir haben unser erstes eigenes Bikecap in der Special Flitzpiepen-Edition rausgebracht. Danke nochmals an Jule Radelt für die Umsetzung unserer Ideen und die Produktion gemeinsam mit Royalbikewear. (einige wenige gibt es noch!)

und was bleibt bei unseren Piepen 2016 hängen?

Miri:

Was habe ich erlebt…?
Zuerst einmal bin ich in 2016 eine Flitzpiepe geworden. Mir fällt sofort mein erster Halbmarathon ein! Der Sportschecklauf in Hamburg um die Alster und natürlich meine Ausbildung zur Lauftrainerin des Club 261. Ich erinnere mich an idyllische Läufe durch die Wälder Schwedens, an Läufe am Strand und an zahlreiche fröhliche Läufe mit den Mädels. 2016 war ein gutes Jahr, weil ich laufen konnte. Es war ein verletzungsfreies Jahr mit vielen schönen Läufen und einigen Wettkämpfen. Ich habe keine Bestzeit aufgestellt, aber ich habe das Laufen in jeder Minute geliebt.

 

Chris:

Mein sportliches Highlight war auf jeden Fall der UTLW und das ausgiebige Training auf meine erste Mitteldistanz, die eher zur Langdistanz wurde, weil unsere Tochter Leonie sich überlegte genau an diesem Wettkampf-Wochenende das Licht der Welt zu erblicken. Nen schöneren Grund das auf 2017 zu verschieben gibt es eigentlich nicht, oder?
Außerdem durfte ich mich seit Anfang des Jahres noch zum Zirkel der ASICS Frontrunner zählen und Donnerstags analog zu unseren Mädels, Intervalltraining im Tiergarten geben, geile Nummer! Ausrüstungstechnisch konnte ich mich auch nicht beschweren, denn neben ASICS im Laufbereich, schenkte mir auch GripGrab sein Vertrauen im Bikebekleidungsbereich! #YEAH #Danke

 

Miele:

Wie Miri schon lebhaft beschrieb, war es mal wieder ein schnelllebiges Jahr. Die Zeit verfliegt. Für mich waren es ganz neue Eindrücke. Ein Jahr ohne Druck – nichts müssen. So entschied ich mich, ganz ohne zahlreiche Anmeldungen in die Saison zu gehen. Einfach spontan sein.

Lediglich ein Highlight, wollte ich dennoch haben: meinen ersten Trail. Hier hob ich mir die Anmeldung bis zur Anreise auf, wer weiß welche Distanz es werden würde?! Kein Druck eben…Eine große Herausforderung gespickt mit einer Grenzerfahrung – Der Zugspitz – Salomon Trail hatte es in sich. Doch genoss ich jeden Höhenmeter Bergauf und Bergab. Hej, das ist fast wahr! Bergab musste ich ja schließlich auch…ok, das war schmerzhaft. Ja, es war fordernd, aber eben ganz anders. Ohne Druck, einfach genial! Ich möchte diese Erfahrung so gern wieder machen.

Im Radtraining konnte ich auch einen ganz neuen Reiz machen – meine ersten 100 Kilometer im Sattel. Dank einer netten Bekanntschaft im Urlaub, direkt die Runde zum Sternberger See kennengelernt. :)

Und es macht mich stolz, dass sich mittlerweile eine wunderbare Mädelslaufgruppe im Club 261 entwickelt hat.

Ganz spontan ergab sich während meiner Saison sogar die ein oder andere Veranstaltung. Am Ende des Jahres standen neben zwei Halbmarathons, zwei Triathlon-Volksveranstaltungen sowie ein netter Volkslauf, in meinem Sporttagebuch.

Was mir irgendwie fehlte, war der Staffelmarathon am Tempelhofer Flughafenfeld. Das war immer ein gelungener Saisonabschluss. Da dieser Lauf leider in den April nächstes geschoben wurde, müssen wir uns noch etwas gedulden und nehmen ihn fürs nächstes Jahr einfach als Saisonstart. ;)

Sarah:

Das Jahr neigt sich in schnellen Schritten dem Ende zu und ich genieße die letzten Tage bis zum Jahreswechsel mit regelmäßigen Lauftrainingseinheiten (ja, ich versuche die Winterzeit fleißig zu nutzen).

Rückblickend war mein läuferisches Jahr auch eher ruhiger. Allerdings war  mein Highlight  – neben vielen kleineren Läufen und dem Berliner Halbmarathon- der BIG 25 im Mai, der allein aufgrund der Distanz, für mich Neuland war.

Die ersten Kilometer lief ich locker mit meinem Laufpartner Alex zusammen. Da er aber nur die 10 Kilometer Distanz wählte, war ich somit bald auf mich gestellt. Dadurch erhöhte ich tatsächlich meine Geschwindigkeit und lief mit einer für mich recht passablen Zeit ins Ziel im Olympiastadion ein.

Der Lauf war super schön für mich, trotz kurzer Regengüsse zwischendurch. Das Beste allerdings war, dass ich mir nach dem Lauf durchaus vorstellen konnte doch irgendwann mal einen Marathon in Angriff zu nehmen. ;-)

 

 

Felix:

Mein sportlicher Höhepunkt war ganz klar der 24-stündige Ritt durch die grüne Hölle. Über all die erlebten Höhen und Tiefen bei Rad am Ring – hatte ich ja hier schon berichtet.

Meine erste Triathlon Mitteldistanz stand zu diesem Zeitpunkt zwar auch noch aus, wirklich schocken konnte mich der Gedanke daran aber nicht mehr. Der BerlinMan würde meiner Wettkampfsaison nur noch das Sahnehäubchen aufsetzen.

Ansonsten ist mir als besonders spaßig neben dem A3K Teamtriathlon noch der 100km Duathlon in und um Dresden in Erinnerung geblieben. Bei letzterem teilten sich 5 Typen 4 Fahrräder und hauten sich bei wenig Wettkampfambitionen unterwegs ordentlich den Wanst voll.

 

Steve:

Was sind besondere Höhepunkte in 2016 gewesen?! Ach da gibt es doch so viele. Angefangen vom Hannover Marathon, den ich mit Unterstützung von Isostar absolvieren durfte. Hinweg zu meinen ersten Erfahrungen als Pacemaker und zu guter letzt natürlich der BerlinMan und der Marathon in Frankfurt.

 

Olli:

Ich mag diese Zeit im Jahr. Die Wettkämpfe sind vorüber. Es werden wieder mehr Stunden auf der Couch verbracht. Kein strukturiertes, durchgeplantes Training, einfach mal abschalten und einfach das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Mein Sportjahr 2016 war gespickt mit vielen Triathlons. Dennoch blieb mein Jahreshighlight ganz klar der Frankfurt Marathon. Schon im Februar stand dieses Ziel fest.

Als Einstieg in die Saison fuhren wir wieder nach Dresden zum Ober-Elbe-Marathon. Die 42,195km entlang der Elbe sind Landschaftlich schon ein Träumchen. Aber das waren nur der Anfang von vielen wunderschönen Wettkampfkilometern in diesem Jahr. Schon fast Tradition hat ein kleines Trainingslager Anfang Mai. In diesem Jahr waren wir wieder im Allgäu, um auch die Strecke des Allgäu Triathlons zu erkunden. Die Berge zogen uns irgendwie an. Zugspitze, Schliersee Triathlon, Allgäu Triathlon und eine 100km Radtour zum Starnberger See waren einfach genial.

Ein weiteres Highlight war der ITU Worldtriathlon in Stockholm. Dort hab ich meinen ersten Triathlon im Ausland absolviert. Sightseeing und Sport sind eine sehr gute Kombination! Wenn die Familie dann noch zum anfeuern dabei ist – kann nix mehr schiefgehen.

Haben wir noch was vergessen? Was war euer Highlight oder wo ist euch die ein oder andere Flitzpiepe unverhofft über den Weg gerannt?

Rutscht gut und gesund ins neue Jahr!

5 Kommentare zu Ein Flitzpiepenjahr neigt sich dem Ende zu oder ein Jahrsrückblick aus Läufersicht

  1. Avatar Andreas sagt:

    Wenn man in Berlin hin und wieder an Wettkämpfen teilnimmt, ist es ja fast unausweichlich, einer Flitzpiepe über den Weg zu laufen ;-) Ich hoffe, wir sehen uns auch 2017 wieder irgendwo an der Startlinie oder plötzlich mittten im Rennen oder entspannt im Zielbereich! Einen guten Start ins neue Sportjahr!

    • Miele Miele sagt:

      Hej Andreas, danke für deinen Kommentar. Würde mich auch sehr freuen, wenn man sich mal wieder begegnet. :) Wie stets mit deiner Planung für 2017? Ganz liebe Grüße Miele

  2. Was für ein tolles Jahr und ich schließe mich Andreas an. Euch trifft man zur Freude fast immer überall. Ich freue mich auf dieses Jahr und das gegenseitige Motivieren.

    Kommt alle gut durch das neue Jahr und herzlichen Glückwunsch zu so viel Nachwuchs.

  3. Miele Miele sagt:

    Liebe Din, danke für deine zahlreichen Kommentare hier auf unseren Blog. Davon lebt es erst so richtig. Wir schätzen das sehr und freuen uns über jeden Einzelnen! So schön, dass wir uns regelmäßig austauschen und motivieren können :) Wünsche dir ein glückliches und fröhliches neues Jahr!!!

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