Belastungstest zweier Flitzpiepen bei der Sportkopfhörer-Vorstellung des Jaybird X3

Veröffentlich am: 6. März 2017

In der Kategorie: Allgemein

Verfasser(in): Miri

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“Jaybird? Noch nie gehört.” Das war mein erster Gedanke, als ich von dem Product Launch Event der Jaybird Kopfhörer X3 hörte.

Neugierig geworden, befragte ich Wikipedia und fand einen Artikel über Jaybird, u.a. mit dieser Information: Der Gründer Judd Armstrong war als Sportler unzufrieden mit den derzeitigen Sportkopfhörern und wollte ein Produkt entwickeln, dass den Bedürfnissen von Sportlern gerecht wird.

Mit Lesen dieses Satzes hatte ich Feuer gefangen. Genau mein Problem, genau mein Wunsch!! Ich habe mir zwei paar Sportkopfhörer mit Kabel und zwei kabellose Paare verschiedener Hersteller in den letzten Jahren gekauft. Mit welchen Kopfhörer ich laufe? Mit den alten Apple iPhone 3 Kopfhörern. Die drücken nicht, verrutschen nicht, sind leicht und ja, der Klang ist mittelmäßig und das lange Kabel stört beim Laufen. Das nahm ich als beste schlechte Optionen hin.

Jaybird – konnte ich hier auf eine Lösung meiner Kopfhörerprobleme hoffen?

Die Location für das Jaybird Event war der Hammer – urban, aufgeräumt und ausgestattet mit all den Fitnessgeräten, die ich mit Crossfit verbinde (Langhanteln, Boxen, Klimmzugstangen, schwere Taue und Gewicht in allen Formen). Wir waren zu Gast bei myleo – dem Crossfit Studio in der Franklinstraße.

In entspannter Stimmung präsentierte uns die Marketingabteilung Ihr neuen Produkte, den X3 und den Freedom Kopfhörer. Beide Kopfhörer sind kabellos und als Sportkopfhörer entwickelt. Die Jaybird Kopfhörer X3 und Freedom wird es ab März im Handel geben. Das Model X3 für 129 € und das Model Freedom für 159 €.

Coole Sache in der Theorie – doch wie sieht es in der Praxis aus? Das durften wir gleich testen. Der zweite Programmpunkt war das Anpassen „Fitting“ der Sportkopfhörer. Der X3 wird zusammen mit einer Vielzahl an Ohrenpolstern und Ohrenfinnen ausgeliefert. Im Beipack liegen zusätzlich Clips zur Anpassung der Länge des Verbindungskabels.

Ich muss gestehen, daß ich erst etwas hilflos vor dieser Vielzahl an Optionen und Anpassteilen stand. 3 unterschiedlich große Ohrpolster aus jeweils 2 verschiedenen Materialien? Wie soll ich da wissen, was zu meinen Ohren paßt? Hier genau liegt meiner Meinung nach die Stärke der Jaybird Kopfhörer. Jedes Ohr ist unterschiedlich geformt und Jaybird bietet für jedes Ohr und jedes Tragesgefühl (über dem Ohr oder unter dem Ohr verlaufendes Kabel, mit und ohne Finne) die passende Lösung mit ein und demselben Kopfhörer an. Die Anpassung der Kabellänge und das Ausprobieren der unterschiedlichen Plugs hat zirka 15 min gedauert, doch diese Zeit solltet Ihr investieren!

Meine X3 sitzen perfekt. Sie sind leicht – wirklich so leicht, dass ich sie kaum spüre. Der Sound des X3 deckt ein breites Klangspektrum ab und ist individuell via App anpassbar. Ich muss gestehen, daß ich ein Klanggourmet bin und was ich höre, gefällt!

Ob mir der nächste Programmpunkt gefällt, weiß ich nicht so genau. Wir sind eingeladen an einem Crossfit Workout teilzunehmen und dabei die Kopfhörer im Einsatz zu testen. Leo als Chef von myleo stellte uns sein Crossfit Konzept vor: “Ihr trainiert kurz und hart, jede Sekunde zählt – keine Zeitverschwendung! Das Training zielt auf eine breit angelegte Fitness ab: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination – kein stupides Pumpen!” Eine Trainerin zeigt uns deadlifts und Klimmzüge – ich bin blass vor Neid und erstarre in Ehrfurcht. Diese Frau macht Klimmzüge wie Terminator! Das will ich auch! Ob mir die coolen Kopfhörer auch dabei helfen? „Nein, es existiert keine Abkürzung zu mehr körperlicher Fitness. Diese muss man sich erarbeiten.“ Okay, das war eine naive Frage, doch muss mir so ungeschönt die unliebsame Wahrheit gesagt werden?

Für weitere Fragen bleibt mir keine Zeit, Leo erklärt uns die 4 Stationen mit unterschiedlichen Übungen, 40 Sekunden sollen wir alles geben, es folgen 20 Sekunden Pause auf dem Weg zur nächsten Station. Der Zirkel wird 3 Mal wiederholt. „Ihr werden jetzt 12 Minuten alles geben – klingt doch gar nicht so viel. Kann sich aber seeeehr lang anfühlen!!“ verkündet Leo zusammen mit einem breiten Grinsen. Wir treten in die Pedale, quälen uns mit Box Jumps, gefolgt von Burpess und Situps. Ich kämpfe, schwitze und keuche zur Powermusik aus meinen Kopfhörern. An die Kopfhörer selbst denke ich nicht – kein herumschleuderndes Kabel, kein verrutschtes Ohrstück, keine Unterbrechungen der Musik. Glücklich schnaufend klatschen wir uns ab! Geschafft.

Drei Dinge nehme ich mit nach Hause:

1. Die Erkenntnis, dass ich an meiner Fitness arbeiten will.

2. Nils Schuhmann ist ein Olympiasieger und ein super sympathischer, tiefenentspannter Typ.

3. Mit den Jaybird X3 habe ich endlich Kopfhörer gefunden, die meine perfekten Laufbegleiter sind.

Vielen Dank an die Fotos der Agentur Faktor3

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