Flitzpiepen rocked Madrid

Veröffentlich am: 4. Juni 2019

In der Kategorie: Laufen

Verfasser(in): Roggi

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Im Zuge der Mission „Welteroberung der Flitz-Piepen“ haben wir, namentlich erwähnt Nicole und Tino, uns auf den Weg in Spaniens Hauptstadt Madrid gemacht, um beim EDP Rock´n´Roll Madrid Marathon 2019 teilzunehmen.

Zur Anmeldung im letzten Jahr stand noch der Termin 28. April, so wie es auch die Anmeldebestätigung auswies. Umso größer die Überraschung eine Woche vor Start mit Erhalt der letzten Info´s, dass der Start bereits am Samstag, 27. April stattfinden wird. Diese Änderung muss wirklich kurzfristig gewesen sein, da selbst die wunderschönen großen und schweren Finisher-Medaillen die Gravur des 28. April aufwiesen.

Aber egal, Flüge und Unterkunft waren bereits gebucht und so wurde aus der lockeren Anreise am Freitag, dann noch ein bisschen mehr Aufwand. Vom Flughafen Madrid ging es direkt zum Messegelände um die Startunterlagen abzuholen. Ein riesiges Messegelände mit sehr sehr langen Laufwegen, vor allem wenn man noch den Koffer im Schlepptau hat. Die Abholung selber ging dann aber sehr zügig, dank der guten Organisation vor Ort.

Samstag früh 9 Uhr sollte der Start erfolgen. Hieß also früh aufstehen, das dürftige Frühstück im Hotel aufnehmen und ab zum Startbereich. In Summe gingen laut Veranstalter etwas mehr als 35.000 Starter/-innen auf die verschiedenen Strecken von 10km ,Halbmarathon und Marathon. Trotz der Masse, war der Start ganz vernünftig und durch die breiten Straßen ein Laufen gut möglich. Rock´n´Roll war der Name, und das gab es auch.
Im Startbereich „only Rock Music“ und auf der Strecke die Live Bands gaben auch nur Rockiges zum Besten. Ein Genuss für jeden Headbanger

Die Strecke führte quer durch die Stadt, obwohl wir im Nachhinein sagen müssen, viel gesehen oder registriert haben wir nicht, dafür hatten wir zu sehr mit den Strapazen, Anstrengungen und der aufkommenden Wärme zu kämpfen.

Mit der Ziel-Zeit von 1:56:47 Std. blieben wir überraschend deutlich unter unseren Erwartungen, da sich unser Training die letzten zwei Jahre wirklich auf ein Minimum beschränkte, aber Familie geht nun mal vor Sport

Der Lauf selber ist zu empfehlen, die Organisation und Durchführung sehr gut, auch die Verpflegungsbeutel im Ziel (Bio-Beutel, waschbar, gefüllt mit Wasser, Iso, Essen…) war voll im Sinne des Umweltgedanken und der Nachhaltigkeit.

Wir sind hingefahren, um einfach ein schönes Wochenende zu erleben und uns ein bisschen sportlich zu betätigen. Rausgekommen ist dann doch eine beachtliche Leistung für uns. Natürlich waren unsere Leistungen in der Vergangenheit deutlich besser, aber manchmal stehen eben nicht sportliche Höchstleistungen und Erfolgsdruck im Vordergrund, sondern einfach der Spaß und die Überwindung des inneren Schweinehundes.

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