ASICS DynaFlyte 4 … Fly or Crash des Updates

Veröffentlich am: 24. September 2019

In der Kategorie: Testberichte_Schuhe

Verfasser(in): Chris

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Ok, Version 4 eines Schuhs, dessen Vorgänger ich bisher alle am Fuss und noch immer im Schuhschrank habe und den ich wirklich gerne mag…

So ein Update des Lieblingsschuhs ist immer eine Mischung aus:

Yeah, geil endlich das neue Modell und oh, läuft sich aber nicht mehr so wie der davor…



Was hat ASICS hier gezaubert? Persönlich finde ich die Unterschiede zumindest optisch schon etwas größer als die Schritte davor.



Chronologisch muss ich sagen, dass ich erst seit dem DynaFlyte2 richtig ein Fan geworden bin und sowohl den Dynaflyte3 und jetzt Dynaflyte4 wirklich gerne laufe! Auch im Wechsel! Zack, verraten schlechter wurde er schon mal nicht, aber anders.
Vor allem etwas leichter und fester im Mittelfuss. Das merke ich mit meinen Plattfüssen(medizinisch korrekt ausgedrückt :) ) gleich beim ersten anprobieren, aber unangenehm ist es noch nicht! Ich sag dazu das ich in allen ASICS Laufschuhen 2 Nummern größer trage als in gewohnlichen Sneakern, das diese japanischen Flitzer aller kleiner ausfallen.
Auch die Sohle sieht anders aus, es ist wie aus einem Guss und nicht mehr aus einzelen Elementen zusammengesetzt. Das soll ein kompakteres Abrollverhalten umsetzen. Vielleicht merkt man das, wenn man flinker und leichter ist. Ich kann es persönlich nicht direkt am Fuss spüren, könnte aber auch an meiner verletzungsbedingten Schonhaltung im Laufen zur Zeit liegen. Kann ich später mal ergänzen.

Ausstattung:

• Neutrale Pronation
• Gewicht/Schuh: 257 g
Sprengung: 8 mm
• Modernisierte Oberkonstruktion
• Adapt-Mesh-2.0-Technologie
• FlyteFoam Light
• Verbesserter Abrollwinkel am Zeh
• Voller Bodenkontakt
• 3M LITE-SHOW-Reflektoren für bessere Sichtbarkeit im Dunkel
• Unsichtbares GEL im Rückfußbereich
• Ortholite X-40

Handhabung/Laufverhalten:

Wie muss ein guter Laufschuh sein? Ganz klar:

Reinschlüpfen, loslaufen, wohlfühlen …

Klingt einfach, ist es auch, aber nicht mit jedem Schuh. Ich hab das einfach mal riskiert und hab den Schuh direkt aus dem Karton angezogen und bin zum 10,5km Wettkampf gefahren. Lief wie es laufen sollte – gut!
Kein drücken, kein ziepen und vor allem keine Blasen. Das liegt sicher auch weiterhin an dem nahtfreien Obermaterial, welches ihn rundrum “wie aus einem Guss” wirken lässt.


So sollte das sein, denn Laufschuhe sind selten ein Schnäppchen und auch der Dynaflyte 4 reiht sich hier in die UVP Riege der gehobenen Mittelklasse der Laufschuhe. Der UVP liegt hier bei 150€.
Wie bei meinen meisten Reviews, möchte ich mich auch hier nicht äussern, ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Es steckt sicher viel Technik und Forschung drin, aber auch Marketing und der Punkt dass viele denken: Was nichts kostet, taugt auch nichts.

Fazit:

Ich bin bisher knappe 150km mit dem DynaFlyte4 gelaufen und mag ihn sehr gern am Fuss. Wie oben beschrieben ist er im Mittelfuss enger als der Vorgänger, weshalb man ihn unbedingt mal im Laden anziehen sollte!
Mit 8mm Sprengung und dem neuen Gel-Einsatz in der Ferse macht man nichts verkehrt auf Distanzen bis Halbmarathon. Das gilt aber auch nur für schwerere Läufer, alle flinken und leichten Läufer können damit auch sicher nen Marathon laufen, da brauche ich persönlich aber mehr Stabilität am Fuss.
Also klare Empfehlung für alle die mit dem Vorgänger No. 2 oder No. 3 gut klar kamen oder mal ne alternativ mit etwas mehr Komfort zum ASICS DS Trainer oder dem ASICS Tarherzeal suchen.

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