Home Laufen 35. Vattenfall BERLINER Halbmarathon

35. Vattenfall BERLINER Halbmarathon

von Maudi

Der erste Halbmarathon des Jahres stand auf dem Plan. Für den Einen hieß es eine ordentliche Zeit für sein Battle zu holen und für die Anderen war es ein Trainingslauf unter Gleichgesinnten. Da wir alle nicht ohne Krankheit durch den Winter gekommen sind, war der Zeitpunkt nicht optimal, um hier in die Vollen zu gehen. Aber die Saison ist ja noch lang und an der Wettkampfluft wurde schon mal geschnuppert.

Wie jedes Jahr trafen wir uns vor dem Kino International und viele Freunde stießen zu uns. So konnten wir uns alle ein wenig austauschen und Läuferpärchen konnten sich bilden. Da wir mittlerweile ziemlich viele sind, ist für fast jede Geschwindigkeit was dabei. So bildete sich auch das Trio Infernale “Christian³”. Ziel: Bestmarke für Chris. Das Wetter war auch besser als prognostiziert. Angesagt war eine Regenwahrscheinlichkeit von mehr als 75% und starker Wind. Der Regen blieb aus, aber dafür mußte auf der ersten Hälfte gegen den Wind gekämpft werden. Chris` Pacemaker stellten sich in den Wind, damit er ein wenig Kraft sparen konnte.

So teilten wir uns alle auf und gingen in die Startblöcke, wo wir dank Startverzögerung, zusätzliche 15 Minuten auf den Startschuss warten mußten.

Marco “kein Kommentar” ;)

Chris “Für mich war es nach meiner erneuten Bänderverletzung im Januar der erste Wettkampf in dem es nicht nur ums Ankommen ging. Das Training lief gut, leider wollte ich in der Vorbereitung vielleicht doch einen Tick zuviel und holte mir bei der letzten Intervalleinheit 6 Tage vorm Wettkampf noch eine “Überreizung im Fuss”. Schongang, Kinesiotape und Physiobehandlung konnten das leider nicht komplett wegbekommen und so hiess es Augen zu und durch. Angepeiltes Ziel war eine Zeit von 1:50 – x. Mit meinen zwei Christians ging es dann in Startblock C und raus. Nach 4 km zick zack Lauf kamen wir langsam in den Tritt. Relativ früh merkte ich eine unangenehme Spannung in den Oberschenkeln, welche ich bis zum Ende auch bei behalten musste. So war immer die Gefahr das die Oberschenkel ganz zu machen und ich raus wäre. Zum Glück war das nicht der Fall, aber das machte irgendwie einen Strich durch unsere Renntaktik. Unser “Christian Geschwader” pendelte immer +- 5 Sekunden um unseren errechneten Pace. Die Jungs die immer nen Schritt vor mir waren und mich zwischendurch super mit Getränken versorgten, waren eigentlich durchgehend am Schnacken. Übers Training, das Wetter, auch das ich eigentlich nen Schritt schneller sein müsste ( ja das hab ich auch gehört, Freunde der Sonne! ). Schon deprimierend wie man sich selbst bei einem 5:10er Pace abmüht und die beiden locker ne Buchrezession hätten verfassen können. Egal, ich hatte mit mir zu tun. Bei Km 19 war auch die Luft raus. Wie ich “angepeitscht” von den beiden noch mal nen Zielsprint hinlegen konnte weiss ich selbst nicht. Allerdings war es am Ende eine 1:50:11 ! Persönliche Bestzeit aus 2013 um 3min verbessert, aber natürlich ärgern mich die 11 Sekunden. Die schiebe ich übrigens allein auf die Streckenführung! Wenn wir am Tiergarten vorbei laufen, muss man unumgänglich kurz austreten! ;)
Für meinen Teil kann ich nur Danke ans Team sagen für das Anfeuern und Mühen drumrum und natürlich auch meine “Christianische Läuferriege”.

Bleibt am Ende nur die neue Erfolgsformel C+C+C = PB :)

Lena Also mein Lauf lief ok. Erwartung war ankommen und das bin ich. Mit wenig Training sogar gut

Für mich war es ein Trainingslauf. Nach einer Infektion der Atemwege, die mir komplett die Bombenform geraubt hat, war ich froh einfach teilnehmen zu können. Das ich Chris zur Bestzeit verholfen habe, freut mich natürlich. Aber die 11 Sekunden, um unter 1:50 zu kommen sind schon ärgerlich, denn die wären locker drin gewesen. Allerdings hab auch ich anfangs Probleme gehabt in Tritt zu kommen. Das Rennen zu schnell anzugehen und hinten raus Probleme zu haben oder kann der Jäger das Tempo durchgängig halten. Man steckt ja nicht im Körper des Anderen. Es ist also gar nicht so leicht, die Pace für jemand zu laufen. Man achtet auf den Hintermann um die Lücke nicht zu groß werden zu lassen und muss selber darauf achten, nicht immer schneller zu werden. Kleine Anekdote am Rande, wenn man an den Läufern in den Erdingerflaschen vorbei läuft und dann von hinten rufen hört “Ey, Flitzpiepe Maudi!” sich umdreht und dann Freunde darin entdeckt, ist unbeschreiblich :-) Lachkrampf vorprogrammiert. Respekt an Maja und Tankred, die in den Flaschen genauso schnell wie wir waren. IHR SEID DIE GEILSTEN (ich lache immer noch)!!!

Nach dem Lauf ging es dann zu Rembrandt Burger in Friedrichshain, wo wir uns erstens aufwärmen und zweitens mal wieder geballt unterhalten konnten.

DANKE an alle die dabei waren und uns auch tatkräftig an der Strecke unterstützen!

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OEM 2015 oder warum der Veranstalter schuld an meiner Bestzeit ist | Die Flitzpiepen | Laufen, Radfahren, Triathlon und alles was sportlich antreibt… 30. April 2015 - 09:55

[…] bis ich mich auf meine Aufgabe konzentrierte, ich wollte meine Bestzeit von 1:50:11 von vor 4Wochen erneut knacken! Obwohl ich schon da meine eigene persönliche Bestzeit um über 3min verbesserte, […]

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