“Glück Auf” im Bergwerk – Valentinstag mal anders

Veröffentlich am: 18. Februar 2016

In der Kategorie: Laufen

Verfasser(in): Roggi

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Verrückt! Crazy! Gruselig! Krass!

Es gab im Vorfeld so einige Aussagen dazu, als man verlauten lies das wir (Roggi, Sven und Tino) beim 10. Untertage-Marathon im Erlebnisbergwerk Merkers an den Start gehen werden. Aber wir sind ja nicht umsonst Teil der Flitz-Piepen! Normale Sachen kann ja jeder :-)

Da Tino bereits vor zwei Jahren beim Untertage-Marathon in Sondershausen am Start war, wusste er was ihn erwartet und er brauchte nicht viel Arbeit um die anderen beiden davon zu überzeugen, sowas mal mitzumachen.

Wir entschlossen uns für den Halbmarathon, das hieß 7 Runden á 3,25km, also insgesamt stolze 22,75km.

Der Empfang der Startunterlagen verlief reibungslos und zügig, so dass wir uns in die Schlange zum Schacht-Aufzug anstellen konnten. Auch diese Wartezeit war überschaubar, und kurze Zeit später ging es mit 8m/Sekunde runter in 500m Untertage. Dort angekommen wurden wir auf ein Shuttle-Auto gesetzt. Der Fahrer meinte es gut, und „raste“ mit uns durch die dunklen Gänge (es waren wohl 35km/h) zum Start-/Zielbereich.

Dort angekommen, suchten wir uns einen guten Platz und die Flitz-Piepen begannen sich mental auf den Lauf einzustellen. Leichtes Gänsehaut-Gefühl gab es bereits vorm Start, als anlässlich des 10-jährigen Bestehens eine Lasershow geboten wurde.

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss und gemeinsam mit 300 anderen „Verrückten“ begann das Abenteuer. Mit Fahrradhelm und Stirnlampe ging es auf die erste von sieben anstrengenden Runden. Bei 25 Grad, 30% Luftfeuchtigkeit und insgesamt 385 Höhenmeter hieß es auf den Körper zu hören und seinen Puls im Auge zu behalten. Nach jeder Runde schauten wir auf die Uhr und stellten fest: „es läuft“. Die Zeiten waren unter der angedachten Vorgabe (ohne GPS und Pace-Info ein völlig neues Laufgefühl…). Zudem gab es im Start-/Zielbereich eine große digitale Anzeigetafel, wo man seine Zeiten, aktuelle Platzierung und zu laufende Runden ablesen konnte. Und so rockten wir eine nach der anderen Runde. Es gab zwei Verpflegungspunkte, so dass hier auch keine Not aufkam.

Nachdem wir auf der Strecke als Flitz-Piepen erkannt wurden und Tino für Maudi oder Chris gehalten wurde (Gruß an Andreas aus Hamburg) war es dann endlich geschafft und Sven überquerte als erster von uns in 1:54:12 (als 6. in seiner AK) das Ziel. Kurze Zeit später kamen dann Roggi und Tino zeitgleich (Thema Valentinstag = gemeinsam den Tag verbringen :-) ) in 2:10:25 über die Ziellinie. Dies bedeutete dann auch den 2.Platz in Ihrer AK für Roggi!!! Von Krämpfen leicht geplagt, aber glücklich, waren dann alle froh, es geschafft zu haben. Die Finisher-Medaille haben wir uns wirklich verdient :-)

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Nach kurzer Erholungspause ging es zum Schluss wieder mit dem Shuttle-Auto zurück zum Schacht-Aufzug und zurück ans Tageslicht.

Nicht umsonst hat Achim Achilles diesen Lauf in seinen TOP10 als einen Lauf, den man gemacht haben muss. Es ist eine tolle Veranstaltung, super organisiert vom „Triathlonverein Barchfeld e.V.“. Man merkt, dass sie mit Leidenschaft und Freude dabei sind, und das überträgt sich auch auf die Läufer und Läuferinnen. Jeder, der mal etwas Aufregendes, Neues, Einzigartiges erleben will, dem kann man diesen Lauf nur empfehlen.

Ich glaube, die Flitz-Piepen waren nicht zum letzten Mal da…

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Checkt hier unsere Wettkampfliste für den nächsten gemeinsamen Lauf!

4 Kommentare zu “Glück Auf” im Bergwerk – Valentinstag mal anders

  1. Avatar rundreas sagt:

    Danke fürs Grüßen … ;-)

  2. Avatar Olli sagt:

    Mit Rundenanzeige der Platzierungen? Ist ja fast wie GoKart fahren. Wird dann wohl für nächstes Jahr vor geMERKERSt ;) Danke fürs berichten!

  3. Avatar Andreas sagt:

    Hört sich sehr spannend an, wobei ich fürchte, die klimatischen Bedingungen wären nicht so meine Sache… Aber die Location wirkt auf den Fotos schon sehr verlockend ;-)

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