Under Armour Slingshot vs. Slingride

Veröffentlich am: 14. September 2016

In der Kategorie: Testberichte_Schuhe

Verfasser(in): Maudi

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Mein Schuhregal mit Modellen von Under Armour wird immer voller. Was den Läufer in mir natürlich total freut. Die Palette reicht mittlerweile von den schnellen, leichten Laufschuhen, über welche für längere Distanzen bis hin zu Allroundern. Einer meiner Favoriten war bisher der Turbulence und ein Testbericht zu dem Gemini 2 mit eingebautem Chip, haben wir auch schon veröffentlicht. Den Under Armour Slingshot laufe ich schon etwas länger, diese haben mich schon erfolgreich und schnell durch einige Wettkämpfe gebracht. Der UA Slingride ist mein neuester Begleiter. Während der Slingshot von Under Armour in den sozialen Kanälen noch beworben wurde, kam der Slingride in meinen Augen heimlich auf den Markt. Dabei verdient er aber auch eine ordentliche Portion Aufmerksamkeit. Ich will die beiden Schuhe für euch mal gegenüberstellen, da mir anfänglich der Unterschied nicht ganz so klar war.

Der Slingshot ist der leichtere Schuh. Weniger Sohle, dafür aber eine Sprengung von 7,5 mm. Die sogenannte “Burrito-Zunge” legt sich über den kompletten Spann. Der Stoff geht von der Innenseite direkt in die Zunge über. Was sehr angenehm ist und mir sehr gut gefällt. So kann man von einer wirklichen sockenähnlichen Passform sprechen. Die Schnürung kann in drei Stufen angepaßt werden, so dass der Schuh fester am Fuß sitzt. Ich habe mir nach den ersten 50 km die Schnürung breiter gezogen und hatte dann auch mehr Stabilität. Auf unebenen Untergründen habe ich aber weiterhin Probleme, da er dann nicht genug unterstützt und ich das Gefühl habe ich schwimme in dem Schuh oder der nächste Bänderriss nicht weit entfernt ist. Im Obermaterial sind keine Stützen verarbeitet, die den Fuss in Position halten. Die ersten Läufe waren nicht ganz so erfreulich. Ich habe leider auch den Fehler gemacht, das ich meine Füße und die Muskulatur nicht langsam an den Schuh gewöhnt habe. Die ersten drei Läufe waren immer über 15 km, was auch zu Hüftschmerzen geführt hat. Mittlerweile laufe ich sie aber ohne Probleme und hatte von Anfang an, keine Probleme mit Blasen. Wie ich es von den meisten leichten und schnellen Laufschuhe kenne, hat auch der Slingshot nicht viel Dämpfung. An den Schuh muss sich jedenfalls langsam gewöhnt werden, dann hat man damit Spaß und kann auch schnell laufen. Ich laufe ihn ausschließlich auf Asphalt.

Der Slingride ist etwas schwerer und hat eine Sprengung von 6 mm. Er vermittelt mehr Stabilität und läuft sich auch gedämpfter. Was wohl daran liegt, weil die Sohle höher ist. Mehr Material, mehr Dämpfung. Außerdem ist die Sohle so aufgebaut, das er auf Wald- oder Parkwegen mehr Grip hat, weil er im Vergleich zum Slingshot ein anderes und höheres Sohlenprofil besitzt. Den Unterschied der Sprengung von 1,5 mm weniger zum Slingshot merke ich nicht. Die Zunge legt sich ebenfalls schön breit über den Spann, kommt aber nicht direkt von der Innenseite. Hat also nicht die “Burrito-Zunge”. Auch mit diesem Schuh hatte ich keine Probleme mit Blasen oder unangenehmen Scheuerstellen, bei den ersten Läufen. Hüftprobleme sind auch ausgeblieben, da ich es langsam angegangen bin. ;-) Er ist auch nicht der Schuh der viel Stabilität vermittelt, aber es schadet ja auch nicht seine Muskulatur auch mal anders zu beanspruchen.

Under Armour teilt seine Schuhe in Kategorie ein und beide kommen aus der Kategorie “Fast”. (Es gibt auch noch “Long” und “Strong”) Beide Schuhe besitzen das selbe Obermaterial “Dyneema”. Das soll die stärkste Faser der Welt sein, hochstabil und flexibel. Fühlt sich an wie eine gute alte Tennissocke, was in keinster Weise negativ gemeint ist. Herausnehmbare Einlegesohlen haben beide Modelle nicht. Die Fersenkappe ist bei beiden von außen geklebt. Der Slingshot ist für Laufanfänger in meinen Augen nicht ganz so geeignet. Da wären die Slingride eher was, da sie mehr Stabilität bieten. Beide sind in verschiedenen Farben erhältlich und kosten 130€. Wenn für mich laufen ansteht, weiß ich oft nicht welche Schlappen ich anziehen soll. Gerade die Wahl zwischen beiden fällt mir oft schwer, da ich beide gerne laufe. Zur Zeit greife ich aber eher zum Slingride, aber nur weil er neuer ist. :-)

Under Armour und Karstadt Sport suchen den deutschen Teilnehmer für das UA Run Camp: The Desert. Einen Startplatz können Läufer gewinnen, wenn sie:

1) ein Foto von sich selbst vor, während oder nach einem Lauf posten, oder,

2) vollständige und fertige Läufe in den Under Armour Apps MapMyRun oder Endomondo teilen, und

3) eine kurze Erklärung dazuschreiben, warum gerade sie den Startplatz verdienen – Poste auf Twitter oder Instagram ein Bild oder Video mit #EarnYourSpot #UAContest und verlinke bei Instagram @underarmourgerat , auf Twitter @underarmourDEAT. Die Gewinner bekommen die einmalige Chance an der Laufveranstaltung teilzunehmen und außerdem werden noch die neuen UA Charged Bandit 2 Laufschuhe von Under Armour verlost. Teilnahmeschluss ist der 16.09.2016.

Das UA Run Camp bringt die weltweit stärksten und leidenschaftlichsten Läufer zusammen und lässt sie gegen einige der härtesten Bedingungen weltweit antreten. Die erste Herausforderung war extreme Höhe. Next up: die Wüste. Gemeinsam mit 34 weiteren Läufer aus der ganzen Welt, wirst Du für 2 Tage zum UA Run Camp bei 40 Grad geschickt.

Wann: 22. + 23. Oktober 2016
Wo: Death Valley, Kalifornien

Viel Erfolg!

 

Kurzer Nachtrag: Die Schuhe wurde mir als Under Armour Ambassador natürlich zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

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