Einmal „rasender“ Reporter für Isostar beim HAJ Marathon in Hannover

Veröffentlich am: 27. April 2016

In der Kategorie: Laufen

Verfasser(in): Steve

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Wo fängt man am besten mit einer Vorbereitung zum Marathon an? Ich denke, erst einmal bei der Planung.

Im Dezember 2015 stand für mich fest, dass ich nach dem Berlin Marathon meinen zweiten Marathon in Hannover bestreiten möchte.

Meine Ziele habe ich mit Anke von mygoal besprochen, die mir daraufhin die Trainingspläne zusammen stellte.

Der Termin rückte mit großen Schritten näher und die Trainingseinheiten wurden immer länger.  Je länger die Einheiten werden, desto mehr Energiezufuhr braucht der Körper. Was für ein Glück, dass wir zum richtigen Zeitpunkt ein Angebot von ISOSTAR erhielten. Sie würden mich in der Vorbereitung und während des Wettkampfes unterstützen. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer und ich sagte prompt zu.

ISOSTAR ist erstmals der offizielle Nutrition Partner beim HAJ Marathon. Es werden an der Strecke sagenhafte 10.000 Liter des isotonischen Getränks “Hydrate and Perform” verteilt.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Isostar setzt mit seiner breiten Produktpalette seit über 35 Jahren immer wieder neue Impulse im Bereich der Sporternährung. Ob Marathon, Triathlon, Schwimmen, Ausdauer-, Kraft- oder Mannschaftssport – das Isostar Sortiment bietet für jeden Anspruch und jede Wettkampfphase die richtige Menge an Energie. Um die Leistungsfähigkeit von Hobby- und Profisportlern optimal zu unterstützen, entwickelt das Forschungs- und Entwicklungsteam ständig neue Konzepte.

 

Das Paket zur Unterstützung bestand aus diversen Produkten. Gels, Energieriegeln, isotonisches Getränkemix und High Protein Getränke. Dieses sollte definitiv für die Vorbereitung reichen.

Ich fange mal eine Woche vor dem Marathonevent an:

Bis dahin bestanden meine Läufe vorwiegend aus kurzen bis langen Intervallen, Steigerungsläufen sowie Grundlagenausdauereinheiten unterschiedlichster Länge. Für die Intervalleinheiten bevorzugte ich die High Protein Produkte, da diese die beanspruchte Muskulatur reparieren und auch den Wachstum unterstützen sollen. Für Grundlagenausdauereinheiten nahm ich die Hydrate und Perform Produkte und bei den  über zwei Stunden Einheiten nahm ich dann auch gern den ISOSTAR Long Distance Energy zu mir. Im Übrigen ist der ISOSTAR Long Distance Energy mein persönliches Highlight. Schnell zubereitet und geschmacklich der Hammer.

Als „Vorbereitungslauf“ ergab sich spontan ein Start beim Berliner Halbmarathon und ich konnte dort meine Form testen, aber auch die Verträglichkeit der High Energy Gele im Wettkampftempo. Alles verlief super. Die Gele waren etwas dickflüssiger als erwartet, dennoch recht lecker und ich hatte keine Probleme mit Magenkrämpfen oder anderen Beschwerden.

In der nächsten Woche habe ich das Laufen sein lassen und bin lediglich am Donnerstag eine Runde mit dem Rad gefahren. Hier nahm ich die ISOSTAR Power Tabs. Den Geschmack fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber es hat, durch die regelmäßige Einnahme, gut geholfen. Dieses isotonische Getränk verbessert die Aufnahme von Wasser und durch den erhöhten Anteil an Calcium und Magnesium unterstützt es die Muskulatur und deren Ausdauerleistung.

Für die letzten Tage war die Devise: Muskulatur schonen und Nervosität verarbeiten.

Am Samstag gab es, bei bestem Wetter, ein kleines Anschwitzen in form eines lockeren 5 km Laufes bei dem mich meine Tochter auf ihrem Rad begleitete.  Im Anschluss gönnten wir uns einen ISOSTAR High Protein90 Shake, von dem wir beide sehr begeistert waren. Geschmacklich aller erste Sahne und zusammen mit einem kleinen Obstsalat eine tolle Kombination.

Am Sonntag war die Nacht um 4:00 Uhr morgens vorbei. Ich frühstückte noch schnell einen milden Kaffee und ein Vollkornbrot und um kurz nach 5:oo Uhr war ich auf den Weg nach Hannover. Zum Glück war ich nicht allein unterwegs. Insgesamt waren 9 Kollegen aus meinem Betrieb dabei. Während der Fahrt trank ich, das durchaus sehr leckere, ISOSTAR Hydrate & Perform, welches auch im Wettkampf ausgeschenkt wurde. Gegen 8:15 Uhr stellten wir das Auto ab und dann ging es im Laufschritt zur Startnummernausgabe, denn der Start war auf 9:00 Uhr angesetzt. Die Zeit rannte und rannte, ich hoffte, dass die Zeit nicht so schnell im Wettkampf gegen mich arbeiten würde. Dennoch schaffte ich es noch kurz am ISOSTAR Stand auf der Messe vorbei zu schauen, bevor ich zum Aufwärmen für die 42,195 km ging.

Die Stimmung am Start war grandios. Die Läufer waren alle schon in ihrer eigenen Welt. Es ist immer ein Phänomen, welche Anspannung bis zum Startschuss in der Luft liegt.

Da ich die Zielzeit von meinem 1. Marathon angeben musste, startete ich aus dem letzten Block. Mein Ziel war es, erst einmal im Gedränge der ersten 2 km, zwischen den Pacemakern 3:45 Std. und 3:30 Std. zu kommen. Nach 3 km hab ich das erreicht. Bei Kilometer 10 hatte ich die Pacer Gruppe 3:30 Std. überholt. Bis zur Halbmarathondistanz war alles bestens. Mit einer Durchgangszeit von 1:43 Std. war ich meinem heimlich gestecktem Ziel, unter 3:30 Std., im Soll. Zum Glück konnte ich 2 min raus laufen, da ich noch vom letzten Marathon wusste, dass es ab Kilometer 30 schwerer wird.

Dann nahm das Unheil so langsam seinen Lauf. Ich erreichte Kilometer 28 und merkte, dass meine Waden fester und fester wurden. Ich dachte mir nur: “Steve, sing dir im Kopf ein Lied vor. Denke nur nicht an die Schmerzen, du hast zweidrittel der Strecke geschafft, lass es dir jetzt nicht vermiesen.” Nur irgendwann ging es einfach nicht mehr, die Beine wollten nicht wie der Kopf. Nun gut, ich hielt kurz an, dehnte die Waden und massierte sie kurz. Das ging auch relativ gut, nur es kam immer und immer wieder. An der Nahrungsaufnahme kann es nicht gelegen haben, es gab mehr als genug auf der Strecke. Angefangen von Wasser, Tee, ISOSTAR Hydrate & Perform Fresh und später Cola und Apfelschorle. Es wurden auch Bananen und Äpfel angeboten. Zum Glück hatte ich noch drei ISOSTAR Energy Gele mitgenommen, die ich ab der Halbmarathondistanz regelmäßig zu mir nahm. Diese gaben mir gefühlstechnisch immer wieder einen Schub im Körper. Vielleicht lag das ja auch einfach nur daran, dass ich das Rennen zu schnell angegangen bin, aber wer weiß das schon so genau.

Nichts desto trotz konnte ich die Waden irgendwie wieder weich massieren und dehnen, so dass der Lauf, mit gemächlichem Tempo, ganz gut weiter lief. Irgendwann wollten die Oberschenkel dann auch noch ein Wort mitreden. Sie waren der Meinung, dass ihnen die Distanz nicht passt. Fatal war auch, dass die Halbmarathonis ab km 32 die gleiche Strecke gelaufen sind und sie „erst“ den 15. km absolvierten. Nur nicht überpacen, war die Devise.

Ab Kilometer 36 ging es in einen großen Stadtpark, der leider wenig besucht war und man sich ganz schön motivieren musste da durch zu kommen. Aber hey, es waren nur noch 6 km, 6.000 m sind doch ein Klacks. Die Hälfte davon brauche ich, um mich im Training warm zu machen. Nun also Attacke, was leichter gesagt als getan war. Irgendwie wollten die Beine immer weniger mit spielen und die immer wärmer werdende Außentemperatur trug ihren Teil dazu bei, dass es mir immer schlechter ging. Aus dem Park heraus waren es nur noch 4 km. Jetzt hieß es für mich, Zähne zusammen beißen und den restlichen Schwung mitnehmen. Zum Glück wurde ab da die Zuschauermasse immer dichter und schleppte mich förmlich ins Ziel.

Dann war es geschafft! 42,195  km runter gerissen. Gerissen? Na ja, teilweise gequält. Die erste Marathonhälfte hab ich die Zeit runter gerissen, die zweite Hälfte haben meine Beine mich fast zerrissen.

Egal, 2. Marathon und schon eine Sub4.

Nach dem Zieleinlauf spülten die Endorphine meinen ganzen Körper durch und alles war auf einmal nur noch halb so wild.

Nach einer kleinen Erfrischung in der Auslaufzone und einer kurzen Dusche konnte ich mit dem VIP-Zugang in das Erdinger Zelt. Dort traf ich dann auch Andrea und Rebecca, zwei Vertreterinnen von ISOSTAR. Andrea ist die Halbmarathondistanz gelaufen und wir konnten, bei kleinen Snacks und Drinks, unsere Rennen auswerten.

Zum Abschluss ging es dann mit meinen Kollegen zum Italiener um die Ecke. Bei einer Pizza konnten wir den Tag und die Rennen noch einmal Revue passieren lassen, bevor es im Auto wieder Richtung Heimat ging. Gegen 19:00 Uhr war ich dann endlich wieder zu Hause und konnte meine Familie in die Arme nehmen. Rauf auf die Faszienrolle und sofort ins Bett.  Tja, fast 600 km Fahrt und knapp 4 Std. Sport gehen doch nicht so spurlos an einem vorbei.

VIELEN VIELEN DANK AN ALLEN BETEILIGTEN ohne euch ist der HAJ Marathon auch nicht das was er jetzt ist.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von ISOSTAR, wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Ist es euch auch schon einmal passiert, dass gewisse äußere Bedingungen während des Wettkampfes euch einen Strich durch die Rechnung gemacht haben? Wie konntet Ihr euch motivieren um dennoch zu finishen?

“Welche Erfahrungen mit Isostar habt Ihr schon gemacht?”

 

2 Kommentare zu Einmal „rasender“ Reporter für Isostar beim HAJ Marathon in Hannover

  1. Avatar Olli sagt:

    Oh man Steve, sehr gute Leistung! Trotz Schmerzen gut durchgezogen! Das hört sich stark nach meinem ersten Marathon an. Anfangs zu schnell und hinten raus hilft auch kein Gel der Welt. Wie war es sonst? Orga und Stimmung an der Strecke ok? Lohnt sich da die 300km Anfahrt nach Hannover?

    • Steve Steve sagt:

      Vielen Dank. Nun muss der nächste hinhalten für die 3:30h Marke :)
      Im Großen und Ganzen ist es ein sehr angenehmer Marathon Strecke mit den Zuschauern ist Spitze, die Orga mehr als perfekt für den Umfang den die Veranstaltung bietet. (Marathon-Staffel, Marathon, HM und 10k)
      Für viele ist es Interessant, die Verfügbarkeit der Toiletten :), ist vollkommen ausreichend, keine langen Schlangen etc.
      Ich denke ich werde den Marathon wieder auf die to-do-list setzen. Ist dann wenigstens ein Ziel, dass man im Winter den Hintern hoch bekommt ;)

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